Platz Verfügbar

Herzlich Willkommen!

Sie sind auf der Suche nach einer liebevollen, familiennahen und zuverlässigen Betreuungsmöglichkeit für Ihr Kind?

Dann sind sie hier richtig!

Das Betreuungsangebot

Ich betreue Kinder im Alter von 0 bis 3 Jahren von Montags bis Freitags von 7 bis 15 Uhr. Nach Absprache sind auch längere, sowie Übernachtungs- und Wochenendbetreuung möglich. Ihr Kind altersgerecht zu betreuen, aber auch zu fördern, es seine Kreativität entdecken und ausleben zu lassen, ist für mich eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe. Durch die kleine Gruppe kann ich in der Tagespflege eine individuelle, intensive Betreuung und Förderung der Kinder bieten. In einer geschützten familiennahen Betreuung findet ihr Kind bei mir Aufmerksamkeit, Geborgenheit, Zuneigung und Geduld. Es findet Räume, die zum Spielen, Toben und Ausruhen einladen, und nicht zuletzt andere Kinder für erste kleine Freundschaften. Ihnen als Eltern biete ich eine enge Zusammenarbeit, sowie eine verlässliche, flexible Betreuungsmöglichkeit, die Ihnen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtern soll.

Rahmenbedingungen

Die Kinderbetreuung findet in unserer 160 m² Doppelhaushälfte im Neubaugebiet Roselies-Süd in der Blochmannstraße 7 statt. Hier kann sich Ihr Kind wohlfühlen, austoben, entspannen, ausprobieren und wichtige Erfahrungen mit der Natur in unserem großen Garten sammeln.

Räumlichkeiten

Erdgeschoss

Im Erdgeschoss wird der ca. 55 m² große Wohn-/Essraum, sowie Flur und Gäste WC für die Tagespflege genutzt. In der offenen Küche gibt es eine Kinderküche mit Kindertisch. Der Essbereich wird auch für Kreativangebote genutzt.
Auf dem großen Wohnzimmerteppich finden Morgenkreis, Tanz- und Bewegungsangebote und angeleitete Gruppenspiele statt. Spielzeugkisten unter dem Sofa sorgen für ein vielfältiges Spielangebot im EG. Im Flur gibt es für jedes Kind einen Gaderobenkasten, sowie eine Infotafel für die Eltern.

Erstes Obergeschoss

Im ersten Obergeschoss gibt es zwei ca. 15 m² große Spielzimmer und ein großes Badezimmer. Unser Autozimmer hat die Funktion eines „Bauzimmers“: Hier findet sich neben Bauklötzen, Autogaragen und Co. noch eine Vielzahl eher konstruktiv/mathematisch orientiertes Spielzeug.

Unser Wald-und Wiesenzimmer hat seinen Schwerpunkt im Rollenspielbereich. Hier haben Kaufladen, Puppentheater und Co. ihr Zuhause. Zudem gibt es eine gemütliche Leseecke mit umfangreicher, für die Kinder immer zugänglicher, Bilderbuchsammlung. Vom Sachbilderbuch bis zu den ersten komplexeren Geschichten ist hier alles vertreten. In diesem Raum befindet sich auch der Wickeltisch.

Schlafmöglichkeiten

Pro Spielzimmer gibt es zwei Schlafplätze, sodass die Kinder je nach individuellem Schlafbedürfnis zusammen ihren Mittagsschlaf machen können. Beide Räume sind durch Außenrollos abdunkelbar und mit einem Babyphone versehen.

Bewegungsraum

Im zweiten OG gibt es einen großen Raum, den wir als Bewegungszimmer bei schlechtem Wetter nutzen. Hier ist Teppichboden verlegt, sodass die Kinder ausgiebig rennen, hüpfen und toben können. Verschiedenes Bewegungsspielzeug wie Balancierbalken, Gymnastikmatten und Pezzibälle fördern die Motorik und Freude an Bewegung.

Badezimmer

Im 1. OG befindet sich auch unser großes Familienbad mit Doppelwaschtisch, Dusche und Badewanne.

Garten & Lage

Zu unserem Haus gehört ein großer Garten mit Rutschenturm, Kletterwand, Sandkasten und Doppelschaukel. Hier dürfen die Kinder nach Herzenslust Sandkuchen backen, matschen und toben. Zudem gibt es einen 6 m² großen, begehbaren Kaninchenstall. Hier darf sich ihr Kind in Fürsorge und Sanftheit üben und unsere sehr zutraulichen Zwergkaninchen „Peter und Lotta“ streicheln und füttern. Es gibt mehrere kleine Gemüse/Hochbeete, sowie Obststräucher, die mit den Kindern bepflanzt und bewirtschaftet werden. Im Frühjahr und Sommer können dann Tomaten, Erdbeeren, Himbeeren und Co. genascht werden. Im Außenbereich gibt es zudem einen großen Fuhrpark verschiedener Fahrzeuge und eine Kindersitzgruppe.

Unser Haus liegt am Ende einer Spielstraße. Das gesamte Baugebiet ist verkehrsberuhigt. In Sichtweite wird gerade ein großer neuer Spielplatz mit Seilbahn, Schaukel und Spielhaus angelegt. Der neue Spielplatz grenzt direkt an einen weiteren Spielplatz unter großen Kletterbuchen an. Ein großer Vorteil dieses Spielplatzes ist der dichte Baumbestand, sodass es selbst im Hochsommer hier kühl und schattig ist. Der Spielplatz verfügt über ein Trampolin mit angrenzendem Heckenlabyrinth, eine große Nestschaukel, ein Riesenbaumhaus mit Rutsche sowie verschiedene Balanciermöglichkeiten. An das Baugebiet grenzen einige landwirtschaftlich bewirtschaftete Felder auf denen Weizen, Raps und Zuckerrüben angebaut werden. Hier können die Kinder und ich immer wieder ganz wunderbar die großen Landmaschinen bei der Arbeit beobachten.
Für den Kindertransport zu Spielplätzen, Park, Wald und Co. steht uns ein BabboeBig E-Bike mit vier Sitzplätzen zur Verfügung.

Organisatorisches

Tagesablauf

Unser gemeinsamer Tagesablauf sieht wie folgt aus:


7:00 - 8:15 Bringzeit
8:15 - 9:00 Frühstück
9:15 Morgenkreis
9:30 - 11:30 Spielangebote + freies Spiel
12:00     Mittagessen
13:00 – 14:45 Mittagsschlaf
15:00 Abholzeit

Krankheit

Sollte ihr Kind krank sein bitte ich Sie mich zu informieren. Kranke Kinder (Fieber, Magen-Darmerkrankungen, sowie ansteckende Krankheiten) können von mir nicht betreut werden und brauchen ihre Eltern. Ich möchte verhindern, dass sich die anderen Kinder anstecken. Ein bischen Husten und eine laufende Nase zählen für mich allerdings nicht dazu. In der Tagespflege dürfen ohne ärztliches Attest keine Medikamente verabreicht werden. Bitte denken Sie daran, dass Ihnen vom Gesetz her eine Arbeitsbefreiung zusteht, wenn Ihr Kind krank ist.

Vertretung

Auch mich als abgehärtete Mutter kann es einmal heftig erwischen. In diesem Fall informiere ich sie selbstverständlich sofort. Meine Kollegin Susan Flieger vertritt mich im Krankheitsfall oder bei Krankheit meiner Kinder. Für Sie und ihre Kinder ändert sich nichts. Sie bringen ihr Kind wie gewohnt in unser Haus, nur dass nicht ich Ihnen die Tür öffne, sondern meine Kollegin. Frau Flieger ist gelernte Erzieherin und Mutter zweier Kinder (1 und 4 Jahre alt). Sie begleitet unseren Tag mit ihrem kleinen Sohn Jonathan grundsätzlich ein- bis zweimal wöchentlich, um eine tragfähige Bindung zu allen Tageskindern aufzubauen. In der Eingewöhnungsphase eines neuen Kindes oder bei besonderen Ausflügen wie z. B. in den Zoo werden wir die Gruppe zu zweit betreuen.

Kosten

Das Betreuungsentgelt errechnet sich anhand des Bruttoeinkommens aller im Haushalt lebenden Personen. In der Entgelttabelle der Stadt Braunschweig können Sie Ihre Einstufungen einsehen.

Zusätzlich nehme ich einen Beitrag in Höhe von 1,50€ pro Stunde. Mit den 1,50€ decke ich die Kosten für Essen, Ausflüge, Spiel-, Mal- und Bastelmaterial. Der an die Stadt zu entrichtende Elternbeitrag für die Betreuung in der Kindertagespflege liegt deutlich unter dem Beitrag für den Besuch einer Krippe. Die Kosten für einen Betreuungsplatz bei mir sind also in etwa mit denen für einen Krippenplatz vergleichbar.

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Ernährung

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Täglich frisch zubereitete und ausgewogene Mahlzeiten, sowie gesunde Zwischenmahlzeiten bieten die Grundlage meiner Ernährungsvorstellungen. Ich verwende Fleisch in Bio-Qualität. Obst und Gemüse wird uns vom Bio-Naturkostladen HofZeit in Rautheim geliefert. In den Frühjahrs- und Sommermonaten kommt immer mehr Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten dazu. Das Säen, Pflegen und Beobachten der Pflanzen zusammen mit den Kindern bereitet diesen nicht nur sehr großen Spaß, sondern sie entwickeln vermehrt Freude an gesunder Ernährung. Zudem konnte ich feststellen, dass die Wertschätzung der Lebensmittel stark zunimmt.

Als Getränke stehen den Kindern jederzeit Wasser und ungesüßte Tees zur Verfügung.

Pädagogisches Profil

Stark werden – Freunde finden – kreativ sein

Ich möchte ihrem Kind bei mir einen Ort geben, an dem es sich wertgeschätzt und geborgen fühlt. Unverzichtbar ist hierfür eine „echte“, sichere Bindung zwischen ihrem Kind und mir als Tagesmutter. Ihr Kind soll wissen und spüren: „Du bist mir wichtig“. Ich ermutige die Kinder offen mit ihren Emotionen umzugehen, ob positiv (Freude) oder negativ (Wut). Mir ist es wichtig, dass die Kinder wissen, dass ich sie höre und ihre Wünsche und Bedürfnisse ernst nehme. Ich möchte Kind und Eltern immer das Gefühl geben, bei mir gut aufgehoben zu sein und jederzeit bei Bedarf auf mich zukommen zu können. Ein weiteres zentrales Anliegen ist mir die Entwicklung eines gesunden Selbstwertgefühls zu fördern. Genügend Raum und Ermutigung zur Selbstständigkeit sind diesbezüglich elementar. Maria Montessori spricht von „Übungen des täglichen Lebens“ – wie zum Beispiel dem Blumengießen oder Treppensteigen. Sie haben das Ziel Kinder dabei zu begleiten ihren Alltag in ausgewählten Bereichen immer selbstständiger meistern zu lassen, um nicht in einer ständigen Abhängigkeit von Erwachsenen zu sein. Dazu kommt durch genaues Beobachten die individuellen Interessen und Begabungen des Kindes zu erkennen und durch ein breites Angebot zu fördern. Nur so ist die Entwicklung eines gesunden Selbstwertgefühls möglich.

Mein Herzensanliegen hat der Kunstpädagoge Rudolf Seitz wie folgt auf den Punkt gebracht: „Gönnen wir unseren Kindern ein Stück phantasievolle Gegenwart.“ Es gibt für mich nichts Schöneres, als die Kinder darin zu unterstützen ihr natürliches Interesse an der Welt und ihren kreativen, phantasievollen Zugang zu ihr zu erhalten und zu stärken. Hierzu möchte ich mich mit offenen Augen und Ohren mit den Kindern zusammen auf Entdeckungstour und Phantasiereise begeben. „Alle Kinder sind kreativ, ob sie es bleiben hängt von der erziehenden Umgebung ab.“ (Rudolf Seitz). Kreativität hat nicht nur mit der Ausbildung besonderer Begabungen zu tun, sondern mit den Fähigkeiten, unbekannte und bislang nicht überschaubare Situationen oder Problemlagen so zu ordnen, dass sie denkbar und damit lösbar gemacht werden. Die Kreativität der Kinder ist so gesehen keine romantische Vorstellung, sondern eine alltägliche Notwendigkeit. Denn die frühe Kindheit ist die Zeit, in welcher der größte Teil der Selbst- und Wirklichkeitserfahrungen für die Kinder tatsächlich neu ist. Menschen sind daher zu keiner späteren Zeit in ihrem Leben so sehr auf ihre eigene Kreativität angewiesen, bedeutungsvolle Zusammenhänge in ihren Lebensbezügen selbst herauszufinden.

Mein vollständiges pädagogisches Konzept finden sie hier.

Erziehung im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung

Jedes Kind ist anders! Das Bedeutet, dass auch Erziehungsmethoden individuell auf das Kind angepasst werden müssen. Jedes Kind bringt eigene Fähigkeiten und Begabungen mit, die ich durch genaues Beobachten erkennen und durch Ermutigungen und Unterstützung fördern möchte. Ich bin der Meinung, dass sich Kinder am besten in ihrem eigenen Rhythmus und nach ihren eigenen Interessen entwickeln. Ein Schwerpunkt der pädagogischen Arbeit ist es, den Prozess der Ich-Findung zu unterstützen und die kindliche Individualität, Originalität und Kreativität zu bestärken. Mein Ziel ist, dass sich jedes Kind zu einem eigenständigen Individuum entwickelt, dass seine Wünsche, Bedürfnisse und Ideen äußern kann und angemessen durchsetzt. Ihr Kind soll bei mir einen Ort finden, an dem es sich seiner Bedürfnisse, Interessen und Ansprüche bewusst wird, seine Gefühle ausdrücken kann, und neugierig und offen für neue Erfahrungen ist.

 

Förderung der sozialen Fähigkeiten

Ich möchte die Kinder in der Fähigkeit mit anderen Kindern in Beziehung zu treten unterstützen. Die Kleingruppe einer privaten Kindertagespflege bietet hier insbesondere für schüchterne Kinder ideale Voraussetzungen. Die Gruppe klein genug, um individuelle Bedürfnisse zu befriedigen und groß genug, um erste kleine Freundschaften zu knüpfen. In angeleiteten Gruppenaktionen kann das Kind spielerisch mit anderen Kindern in Kontakt treten. Beim gemeinsamen Singen, Tanzen, Malen, Basteln, Gestalten kann es seine sozialen und emotionalen Fähigkeiten erproben. Dazu gehören beispielsweise gegenseitige Rücksichtnahme und Hilfsbereitschaft, Zeigen von Mitgefühl, Teilen und das Verbalisieren von eigenen Wünschen und Bedürfnissen. Im Freispiel kommen die sozialen Kompetenzen besonders zum Tragen, da sich die Kinder ihren Ort, ihre Spielmaterialien und ihren Spielpartner selber aussuchen können.

Neben positiven Erfahrungen in der Interaktion werden hierbei auch Konflikte zwischen den Kindern entstehen, die die Kinder auch brauchen um Ich-Stärke, Toleranz und Konfliktfähigkeit zu erlernen.

Als Tagesmutter stehe ich den Kindern im Konfliktfall begleitend zur Seite und ermutige die Kinder ihr Problem selbst zu lösen. Ohne Partei zu ergreifen vermittle ich in liebevollen Erklärungen die sozialen Werte. Darüberhinaus möchte ich, dass das Kind ein Bewusstsein für das Gemeinschaftliche entwickelt. Es soll lernen in einer sozialen Gruppe zu handeln und deren Regeln und Freiräume zu akzeptieren (Z.B. es gibt keine Gewalt, keiner wird ausgeschlossen etc.). Regeln werden spielerisch eingeführt, wie z.B. durch Rollenspiele.

Hierzu sind klare Strukturen, aber auch mein Verhalten als Vorbild als Sicherheit und Orientierung grundlegend.

 

Freude am Lernen und Wissenerweiterung

Das Thema frühkindliche Bildung ist heutzutage in aller Munde. Ein Kind hat viel zu lernen. Das Kind lernt glücklicherweise immer. Kinder besitzen die Fähigkeit, sich ihre Welt durch Experimentieren und Ausprobieren zu erschließen. Sie begegnen ihrer Umwelt mit Einfallsreichtum, Phantasie, Kreativität, Flexibilität, Vergnügen, Neugier und Wissensdurst. Sie begeben sich auf die Suche nach Grenzen, Widerständen und Neuem. Das bedeutet, dass sie sich durch ihr Verhalten in einem fortwährenden Bildungsprozess befinden. Wenn sich Kinder demnach ihre Bildung in selbsttätiger Auseinandersetzung mit der Welt selbst erwerben, dann brauchen sie in erster Linie Gelegenheiten, um sich mit der Welt und ihren unterschiedlichsten Bildungsbereichen auseinanderzusetzen. Effiziente Bildungsprozesse passieren vor allem im Alltag. Ihr Kind darf in meiner Kindertagespflege Bildung im traditionellen Sinn erleben: Nämlich im Alltag im Sinnzusammenhang.

Die Funktion, die ich als Tagesmutter in diesem (Selbst-)Bildungsprozess spiele, ist eine doppelte: In einer Vorbildfunktion können die Kinder Handlungen oder Verhaltensweisen, die sie bei mir oder den anderen Kindern beobachten, probeweise nachahmen.  Geschicklichkeiten und Fertigkeiten, die ihnen vorgemacht werden, reizen dazu, sich selbst an ihnen zu versuchen. Meine zweite Funktion ist die eines „Forschungsassistenten“. Das Bedeutet einmal die Lebensbedingungen und Alltagszusammenhänge in der Tagespflege so zu gestalten, dass sich die Kinder neugierig forschend an einer vorbereiteten Umgebung „abarbeiten“ können. Es ist meine Aufgabe, genügend stimulierendes Material zur Verfügung zu stellen, anregende Impulse zu setzen, damit das Kind sinnvolle Umwelt- und Lernerfahrungen machen kann. Zum anderen bedeutet es aber auch durch gezielte Angebote die Kinder in den verschiedensten Bildungsbereichen zu unterstützen.

Sprache

Die ersten Lebensjahre sind die Meilensteine in der Sprachentwicklung der Kinder. Von den ersten Lauten, zur Silbenverdoppelung, über einzelne Worter zu den ersten kleinen Sätzen. Auch das Sprechen lernen beginnt mit einer sinnlichen Wahrnehmung - dem Hören. Um Sprechen zu lernen müssen die Kinder in erster Linie eins: Sprache hören. Das bedeutet mit dem Kind sprechen, sprechen, sprechen! Das Kind muss lernen Laute zu unterscheiden, sowie Worte und Sätze als Einheiten zu begreifen. Die sprachliche Begleitung im Alltag, indem ich meine und auch die Handlungen des Kindes verbalisiere, Gegenstände aber auch Emotionen benenne, leisten einen grundlegenden Anteil zur Sprachentwicklung. Mindestens ebenso wichtig ist allerdings, dass das Kind merkt, dass es mit „seiner“ Sprache gezielt kommunizieren kann und verstanden wird. Neben einer möglichst raschen Reaktion auf die Ansprache des Kindes, wiederhole ich seine Worte korrekt ohne belehrenden Charakter, um mich zu vergewissern, ob ich das Kind richtig verstanden habe. Durch Bilderbücher, Geschichten, Reime, Lieder und Fingerspiele möchte ich die Freude an der Sprache fördern. Ohne Druck und nach eigenem Tempo lernt das Kind sich sprachlich auszudrücken.

Durch meine Kollegin Susan Flieger können die Kinder zusätzlich für die englische Sprache sensibilisiert werden. Sie erzieht ihre eigenen Kinder bilingual und wird auch in der Tagespflege englisch sprechen.

Körpergefühl und motorische Entwicklung

Zu einem guten Körpergefühl gehört sehr viel mehr als „nur“ Bewegung. Es beginnt bei der Pflege, geht über die Wahrnehmung des eigenen Körpers bis zur Ernährung. Kuscheln und Körperkontakt sind für die Kleinen ebenso wichtig wie das Austesten der körperlichen Fähigkeiten, Toben und Tanzen.

Für die Freude an Bewegung und die Förderung der Grobmotorik gibt es bei mir eine Reihe unterschiedlichster Bewegungsspielzeuge: Rutschautos, Schiebespielzeug, Lauflernspiegel mit Haltestange, Schaukel, Rutschen, Kletterwand, Balancierbalken, Pezzibälle, Gymnastikmatten und vieles mehr. Außerdem wird es regelmäßig gemeinsame Bewegungsspiele geben. Vor allem draußen im Garten, auf dem Spielplatz und im Wald können die Kinder, rennen, toben, und klettern. Die Feinmotorik wird durch Bastel- und Kreativangebote, Fädelspiele oder auch das eigenständige Anziehen und Essen geschult.

Ästhetische Bildung

Warum brauchen Kinder ästhetische Bildung? Alle frühkindliche Bildung ist auf die eigenen Wahrnehmungen des Kindes angewiesen. Kinder erleben, erfahren, „begreifen“ ihre Welt mit allen Sinnen. Sinnesförderung ist Bildung. Ästhetische Bildung meint in diesem Zusammenhang die Ordnung der sinnlichen Erfahrung, die nicht unbedingt Schönheits- oder Harmoniervorstellungen folgen müssen. Ästhetische Tätigkeiten lassen sich nicht auf das bildnerische Gestalten beschränken. So zählen neben dem Zeichnen und Malen auch das Sammeln, Ordnen, Sortieren, Formen, Bauen, Konstruieren und Basteln zu den elementaren Tätigkeiten des ästhetischen Verhaltens.

Für ein Kind bedeutet sein kreatives Gestalten Klärung und Selbstvergewisserung. Jedes Kind besitzt dieses Urbedürfnis und ist dazu begabt. Es benötigt jedoch Handlungsspielräume um im kreativen Gestalten zu sich finden zu können. Diesen findet ihr Kind bei mir: Zum Basteln und Gestalten biete ich die unterschiedlichsten Materialien an, wie z.B. Fingerfarben, Sand, Kleister, Federn, Steine, Murmeln, Holz, Muscheln oder Knete. Zur Kreativität gehört aber nicht nur Phantasie und eine neue Idee, sondern auch die Kraft, Ausdauer und Geduld diese Idee umzusetzen. Daher wird es regelmäßig „Großprojekte“ aus Pappmachée geben oder Riesenleinwände, die mit Hand und Fuß bemalt werden können. Beim kreativen Gestalten hat sinnliches Erleben und - im Sinne des Wortes - das Begreifen einen hohen Stellenwert. Kinder probieren die unterschiedlichsten Dinge aus. Sie fragen sich, wie sich Gegenstände miteinander verbinden und/oder kombinieren lassen, welche Beschaffenheit Materialien aufweisen und welche Funktionen Dinge haben. Dabei zeigen sich Kinder in ihrem sinnlichen Erkunden und dem Strukturieren des Erlebten experimentierfreudiger und flexibler als Erwachsene. Demzufolge sind auch ihre Vorstellungen von Handlungsweisen, Lösungswegen und Kombinationsmöglichkeiten noch offener. Dabei ist es wichtig, dass sie in mir einen Gegenüber haben, der unterstützt, aber nicht vorgibt oder gar korrigiert.

Bei mir kommen jedoch nicht nur kleine Künstler, sondern auch kleine Musiker zu ihrem Recht: Eine Vielzahl an Musikinstrumenten steht den Kindern zur freien Verfügung. Frau Flieger und ich spielen beide Instrumente, sodass wir unsere Singkreise nicht nur musikalisch begleiten, sondern mit den Kindern auch erste Rhytmusübungen machen können.

Fragen, Forschen, Staunen bei Naturerfahrungen

Ich werde so oft wie möglich mit den Kindern in den Garten oder in die Natur gehen. Die Natur bietet so vielfältige Anreize sich mit Früchten, Pflanzen, Bäumen, Käfer und anderen Insekten zu beschäftigen. Man muss nur richtig hinsehen. Für offene Augen und Ohren möchte ich die Kinder sensibilisieren. Auch zum Anfassen will ich sie ermutigen. Genau zu fühlen wie sich Spinnenweben, eine Feder, Schnee oder von der Sonne aufgeheizte Steine anfühlen. Das Staunen kommt ganz von selbst. Auch bei mir immer wieder, wenn ich mich erinnere: Sieh doch mal hin, Hör doch mal hin! Fass doch mal an! Der nächste Schritt sind Erklärungen und wissenswerte Informationen mitzuteilen. Sachbilderbücher sind hier eine gute Unterstützung. Ich ermutige die Kinder auszuprobieren, wenn sie eine Idee haben. Trichter, Filter, Waagen, Flaschen, Dosen, Lupen und vieles mehr unterstützen den Forschergeist der Kinder. Altersgerechte Experimente mit den Elementen Luft, Wasser und Erde und fördern das physikalische Verständnis. Aufmerksam machen auf Mengen- und Größenverhältnisse schult das mathematische Denken (Welcher Stein ist größer?). Im Garten beim Säen, Pflegen und Ernten des Gemüses lernen die Kinder viel über Pflanzen und Ernärung.

Ethische und religiöse Fragen, Wertevermittlung

Ich möchte den Kindern gegenseitigen Respekt und Wertschätzung vermitteln. Durch Bilderbücher und lebenspraktische Situationen möchte ich ihnen helfen, mit ihren Gefühlen umgehen zu lernen und auch für die Gefühle anderer sensibel zu werden. Mir ist es wichtig, dass die Kinder achtsam miteinander, aber auch mit anderen Lebewesen und der Natur umgehen.

Ich bin Christin und der Glaube hat in unserer Familie eine große Bedeutung. Mit den Kindern bete ich vor dem Essen. Christliche Feiertage, wie z.B. Ostern, Pfingsten, Himmelfahrt und Weihnachten werden anhand einer Kinderbibel, Liedern und Geschichten erklärt.

 

Meine Familie und ich!

Mein Name ist Dorea Weihrauch. Ich bin studierte Kunsthistorikerin/-pädagogin und qualifizierte Tagesmutter. Ich bin verheiratet mit meinem Mann Christoph und eine glückliche Mutter zweier wilder Jungs.
Ich bin ein sehr offener Mensch, der gern Menschen und Kinder um sich hat. Als älteste Pastorentochter bin ich in einem sehr offenen und gastfreundlichen Elternhaus aufgewachsen. Schon früh war ich eingebunden in die Kinder- und Jugendarbeit unserer Gemeinde, wo ich erste Erfahrungen in der Betreuung von Kindergruppen sammeln durfte. Seit Juli 2014 wohnen wir in unserem Haus in Braunschweig mit großem Garten und ich merke, das Prinzip eines offenen Hauses setzt sich fort: Schon jetzt vergeht kaum ein Nachmittag an dem nicht Haus oder Garten durch eine Schar Kinder aus der Nachbarschaft bevölkert werden. Ansonsten bin ich ein sehr „praktischer“, kreativer Mensch: Ich arbeite gern mit meinen Händen, ich male oder gestalte, ich gärtnere sehr gern, spiele Klavier, singe sehr gern und liebe es draußen zu sein.
Mit dem Beruf der Tagesmutter bin ich zum ersten Mal ganz praktisch in meinem Studium in Berührung gekommen. Um meinen Masterabschluss zu machen, brauchte ich eine Betreuung für meinen Sohn Tobias. Tobias ist ein ehemaliges Frühchen und musste in seinem ersten Lebensjahr während seiner Schlaf- und Ruhephasen an einen Herz-/Kreislaufmonitor angeschlossen werden. Zusätzlich brauchte er eine gezielte motorische Förderung. Schnell war klar, dass eine Krippe diesen speziellen Anforderungen nicht nachkommen kann, sodass wir eine Tagesmutter gesucht haben. Und wir haben eine perfekte Tagesmutter gefunden! Sie hat sich so liebevoll und engagiert um unseren Sohn gekümmert, dass unser zweiter Sohn Lukas später natürlich auch von ihr betreut wurde. Unsere Tagesmutter und ihr Mann waren ein großer Segen für unsere Kinder und eine riesige Unterstützung für uns als ganze Familie.
Nach der Beendigung meines Studiums und beruflicher Orientierungsphase durch unseren Umzug nach Braunschweig habe ich mich, wie wohl jede Mutter, mit der Frage beschäftigt, wie ich Beruf und eigene Familie unter einen Hut bekommen soll. Schon in meinem Arbeitsfeld als Kunsthistorikerin habe ich bevorzugt mit Kindern im Bereich der Kunst- und Museumspädagogik gearbeitet. Die Themen Kinder und Erziehung berühren mich durch meine beiden kleinen Söhne sehr intensiv. Mir ist eine gute Erziehung und Förderung der Kinder sehr wichtig. Zudem macht mir das Leben, Spielen und Lernen mit meinen Kindern und ihren Freunden sehr viel Freude. Allmählich wuchs in mir der Gedanke meine Freude an der Arbeit und dem Zusammensein mit Kindern beruflich auszubauen. Der Beruf als Tagesmutter ist für mich optimal, da ich so meine Begeisterung für Kinder, Familie und (ästhetische) Bildung miteinander verbinden kann. Der Gedanke junge Familien so unterstützen zu können wie „unsere“ Tagesmutter es getan hat, überzeugte mich zu dem Vorhaben: Ich werde Tagesmutter!

Vorteile auf einen Blick

Bei mit einem Krippenplatz vergleichbaren Kosten bietet die familiennahe Kleinkindbetreuung folgende Vorteile:

  • Mehr Zuwendung und Aufmerksamkeit durch eine feste Bezugsperson
  • Eine individuelle Förderung ihres Kindes durch kleine Gruppengröße (maximal 4 Kinder)
  • Gesunde Ernährung: Täglich frisch und lecker zubereitete Mahlzeiten in Bio-Qualität
  • Sprachförderung: erster Kontakt mit englischer Sprache
  • Flexible Betreuungszeiten: nach Absprache sind auch Übernachtungen sowie Wochenendbetreuung möglich
  • Nicht nur ein Gruppenraum sondern ein ganzes Haus voller Entdeckungssmöglichkeiten
  • Zuverlässige Betreuung durch feste Vertretungskraft im Krankheitsfall
  • Keine Gewerkschaft - kein Streik ;-)

Kontakt

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Bei Interrese an einem Betreuungsplatz oder weiteren Informationen freue ich mich von Ihnen zu hören!

Familiennahe, qualifizierte Kleinkindbetreuung Farbenfroh

Dorea Weihrauch
Blochmannstr. 7
38126 Braunschweig 

Tel.: 017690215448
info@tagesmutter-braunschweig-farbenfroh.de